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Weißt Du, was man in China erfunden hat?
Zum Beispiel die Schubkarre, Papier, Schießpulver, den Kompass und auch Porzellan,
aus dem man Geschirr herstellen kann. Das Wort Porzellan kommt aus dem Italienischen
von dem Wort „porcellana“. So heißt eine Porzellanschnecke, die innen zart-rosa
schimmert und an die Farbe eines Schweinchens erinnert – oder eben an Porzellan.
Im Roemer- und Pelizaeus-Museum kann man wunderschönes und sehr kostbares Porzellan
aus China bewundern. Es ist überwiegend weiß mit blauer Bemalung, aber es gibt
auch einige bunt bemalte Stücke.
Und wie kam das Porzellan nun ins Roemer- und Pelizaeus-Museum? Das ist eine
längere Geschichte: Herr Ernst Ohlmer, der vor etwa 100 Jahren in Betheln bei
Hildesheim lebte, hat lange als Seezolldirektor in China gearbeitet und weil
er Hildesheim so liebte, hat er dem Museum seine wertvolle Sammlung chinesischen
Porzellans geschenkt. Davon könnt ihr nun die schönsten Stücke in der „Asiatika“-Ausstellung
des RPM bewundern.
Neben dem Porzellan gibt es auch noch Kunsthandwerk aus China und Japan zu bestaunen,
z. B. rote Lackdosen mit Schnitzereien und Masken aus Holz, die für das japanische
Theater hergestellt wurden.
Lasst Euch von den schönen Bildern auf den Porzellangefäßen und anderen Objekten
in der Ausstellung anregen und greift selbst mal zum Pinsel oder Bleistift,
um ein Bild mit original asiatischen Motiven zu malen!

Abb. links: Der Budai ist ein Gott des Glücks und der Zufriedenheit
(2. Hälfte des 16. Jh.),
Inv.-Nr. V10939 / Abb. rechts: Teller aus der Kanxi-Periode (1662 - 1722), Inv.-Nr.
V11145.