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Asien
Pilgerflasche, Inv.-Nr. V10912 ...
Weißt Du, was man in China erfunden hat?

Zum Beispiel die Schubkarre, Papier, Schießpulver, den Kompass und auch Porzellan, aus dem man Geschirr herstellen kann. Das Wort Porzellan kommt aus dem Italienischen von dem Wort „porcellana“. So heißt eine Porzellanschnecke, die innen zart-rosa schimmert und an die Farbe eines Schweinchens erinnert – oder eben an Porzellan. Im Roemer- und Pelizaeus-Museum kann man wunderschönes und sehr kostbares Porzellan aus China bewundern. Es ist überwiegend weiß mit blauer Bemalung, aber es gibt auch einige bunt bemalte Stücke.

Und wie kam das Porzellan nun ins Roemer- und Pelizaeus-Museum? Das ist eine längere Geschichte: Herr Ernst Ohlmer, der vor etwa 100 Jahren in Betheln bei Hildesheim lebte, hat lange als Seezolldirektor in China gearbeitet und weil er Hildesheim so liebte, hat er dem Museum seine wertvolle Sammlung chinesischen Porzellans geschenkt. Davon könnt ihr nun die schönsten Stücke in der „Asiatika“-Ausstellung des RPM bewundern.

Neben dem Porzellan gibt es auch noch Kunsthandwerk aus China und Japan zu bestaunen, z. B. rote Lackdosen mit Schnitzereien und Masken aus Holz, die für das japanische Theater hergestellt wurden.

Lasst Euch von den schönen Bildern auf den Porzellangefäßen und anderen Objekten in der Ausstellung anregen und greift selbst mal zum Pinsel oder Bleistift, um ein Bild mit original asiatischen Motiven zu malen!


Abb. links: Der Budai ist ein Gott des Glücks und der Zufriedenheit (2. Hälfte des 16. Jh.),
Inv.-Nr. V10939 / Abb. rechts: Teller aus der Kanxi-Periode (1662 - 1722), Inv.-Nr. V11145.